NÖ Jugendstudie 2012

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Wilfing: „90 Prozent der Jugendlichen fühlen sich in NÖ wohl 

Jugendstudie 2012 bestätigt: auch hohe Zufriedenheit mit Angebot im Öffentlichen Verkehr

 „Die Jugendlichen in NÖ stellen dem Land ein sehr gutes Zeugnis aus – das belegt die aktuelle Jugendstudie 2012 auch in ihren Teilbereichen wie beispielsweise im Öffentlichen Verkehr. Fast 90 Prozent der Jugendlichen sehen Niederösterreich als einen Ort, an dem sie sich wohl fühlen – 49 Prozent beurteilen hier sogar mit ‚sehr gut‘“, stellt Jugendlandesrat Karl Wilfing bei der Präsentation der Jugendstudie mit Sozialforscher Erich Brunmayr fest.

Niederösterreich nimmt als Begriff und Bezugspunkt für wesentliche politische Parameter eine Sonderstellung ein. Durchgängig sind alle Werte signifikant höher als vergleichsweise jene der Republik Österreich oder Europas. Bei den heute vorgestellten Teilbereichen der Jugendstudie dreht es sich um Öffentlichen Verkehr, Bildung sowie Politik und Medien.

„Obwohl wir mit einigen Angeboten im Öffentlichen Verkehr – wie beispielsweise der Mostviertel- oder Waldviertel-Linie erst am Anfang stehen, wird dieses Angebot bereits sehr gut angenommen und beurteilt. Zwei Drittel der Jugendlichen sind mit dem Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im Most- und Industrieviertel zufrieden – im Waldviertel sowie insgesamt im Durchschnitt liegt der Wert bei 60 Prozent“, führt Wilfing aus. Eine Maßnahme, die zu einer noch breiteren Nutzung führen werde, sei das TOP-Jugendticket, das bereits über 200.000 Mal verkauft worden sei, so der Landesrat.

In Bezug auf die Politik ist das Interesse am politischen Geschehen bei den männlichen Jugendlichen stärker ausgeprägt. Den höchsten Wert des Vertrauens in Politik und Parteien vermitteln Gemeinden, die sich um die Jugend bemühen (56 Prozent). Informationen über Politik beziehen die Jugendlichen am ehesten über die Ö3-Nachrichten (43 Prozent) sowie die „Zeit im Bild“ (31 Prozent). Was Neue Medien betrifft erklärt der Sozialforscher Dr. Erich Brunmayr, gehört Facebook für 86 Prozent der Jugendlichen ganz klar zur dazu, wobei die jungen Menschen deutlich unterscheiden, wem sie was im Internet freigeben. So geben beispielsweise mehr als 90 Prozent an, dass sie private Fotos gar nicht oder nur im engsten Freundeskreis freigeben.

Der Erfolg der NÖ Jugendpolitik sei direkt in der Jugendstudie ablesbar. „Nicht umsonst hatten wir in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung bei der NÖ Jugend-Partnergemeinde. 127 Gemeinden wurden dabei für 3 Jahre als Jugendpartner zertifiziert“, so Wilfing, der auch darauf hinweist, dass viele direkte Förderschienen – beispielsweise für Jugendtreffs – ausgebaut wurden.

Als ein direktes Ergebnis aus der Jugendstudie wurde auch das Projekt „Jugendcoaching für Gemeinden“ im Sommer 2012 weiter ausgebaut. Jede NÖ Gemeinde kann mit ihren spezifischen Jugendthemen – bspw. Mobilitätsfragen, Aktivitäten, Jugendraumfragen oder Jugendprobleme – im Rahmen eines Jugendcoachings zu Lösungen gelangen.

„Wir brauchen volle Energie in der Jugendarbeit. Mit der gesetzlichen Etablierung von Jugendgemeinderäten ab 1.1.2013 in allen NÖ Gemeinden ist eine umfassende jugendpolitische Weichenstellung für die Zukunft gelungen“, so Wilfing abschließend. 

Jugendstudie 2012_Teil 1

Jugendstudie2012_Teil 2