Initiative: EU-Jugend in Betreuungseinrichtungen

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Ein neues europäisches Freiwilligenprojekt bringt junge Europäer in Niederösterreichs Pflege- und Betreuungseinrichtungen.

Die Initiative „Europäische Solidaritätskorps“ der Europäischen Union, die Möglichkeiten für junge Europäer schafft im eigenen Land oder im Ausland an Freiwilligenprojekten oder Beschäftigungsprojekten teilnehmen wollen, soll in Niederösterreich etabliert werden. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister möchte diese Initiative umfassend nutzen und sieht in der Förderung eine große Chance für Niederösterreich, neue Projekte im Jugendbereich umzusetzen. Bei der LandesjugendreferentInnenkonferenz 2019 wurde der eingebrachte Antrag von Teschl-Hofmeister zur stärkeren Nutzung von EU-Jugendprojekten einstimmig beschlossen. Zusätzlich zum bisherigen Freiwilligendienst wurden umfangreiche neue Einsatzmöglichkeiten für 18- bis 30jährige beschlossen. Ansprechpartner zur Unterstützung und Beratung in jedem Projektstadium ist die Jugend:info NÖ.

Ein Beispiel für wie die Inanspruchnahme des Europäischen Solidaritätskorps in Niederösterreich aussehen kann, zeigen die beiden Freiwilligen, die im Pflege- und Betreuungszentrum (PBZ) in Gloggnitz arbeiten. Enora aus Frankreich und Lina aus Litauen verbringen dort 10 Monate. Enora betont: „Es ist schön, wenn wir uns gegenseitig Geschichten aus unserer Heimat erzählen. Die älteren Menschen freuen sich über uns und ich kann nebenbei mein Deutsch verbessern“. Auch das PBZ Mödling und das PBZ Herzogenburg beteiligen sich an dem Projekt. Insgesamt befinden sich fünf junge Europäer im Rahmen der Initiative in NÖ Pflege- und Betreuungszentren.

Enora aus Frankreich, Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Lina aus Litauen (copyright: Büro LR Teschl-Hofmeister)