|| Jugend&Schulden |
Das NÖ Landesjugendreferat hat zu einem Expertengespräch zum Thema:
"Ebbe in der Kassa?? Jugend, Geld und Schulden"
eingeladen.
Grund dafür ist die Tatsache, dass die österreichischen Jugendlichen immer mehr Geld ausgeben.
So wissen wir von Experten, dass bereits jeder 10. Hilfesuchende ein Jugendlicher ist.
An oberster Stelle stehen dabei Ausgaben für Lokalbesuche, fürs Telefonieren und für Kleidung.
Ziel für das Jugendreferat war es,
zum erten der Gründe für die Verschuldung unter Jugendlichen auf die Spur zu kommen und
zum zweiten, Maßnahmen zu entwickeln, um diesem Trend der immer steigenden Schulden bei Jugendlichen entgegenzuwirken.
Einhelliges Resumee der Veranstaltung war, dass man bei den Erwachsenen beginnen muss, da sie Vorbilder für die Jugendlichen sind.
Dazu gehören in erster Linie die Verantwortlichen aus der Wirtschaft, die es ermöglichen, dass Jugendliche Schulden machen können. Der Bogen spannt sich hier von Banken über Versandhäuser bis hin zu Telefonanbietern.
"Geschäftsinteressen müssen unbedingt hinter Jugendinteressen gestellt werden".
So sagen beispielsweise 60 % der Jugendlichen, dass es ein Kreditverbot bis zu 18 Jahren geben soll.
Ergebnisse:
1) Ein erster Ansatz ist hier eine einheitliche Vorgehensweise bei Jugendkonten, die es bis dato noch nicht gibt. So gibt es Banken, die keinerlei Überziehungsrahmen für unter 18jährige anbieten, andere Banken wiederum tun dies sehr wohl. Hier soll eine Lösung mit den Banken des Landes Niederösterreichs gefunden werden.
2) Vor allem Jugendklubbetreuer der Banken sollen eine zentrale Rolle bei der Beratung und Bewusstseinsbildung der jugendlichen Kunden spielen. Sie sind nämlich diejenigen innerhalb der Banken, die den direktesten Draht zu den Jugendlichen haben.
3) Ein weiteres Ergebnis des Expertengesprächs war, dass vor allem die Eltern von den Gefahren, denen Kinder ausgesetzt sind, informiert werden müssen. Aus diesem Grund ist es unbedingt notwendig, dass die Eltern bei allen Maßnahmen, die man in diesem Bereich setzt, eingebunden werden.
4) Das Beste Mittel ist aber, dass Jugendliche von vornherein davon abgehalten werden, Schulden zu machen und, dass es nicht "in" sein muss die teuersten und besten Markenwaren zu besitzen. Hier gilt es die Werte der Jugendlichen wieder hervorzukehren und das passiert am besten durch Vereine, wie zum Beispiel Sportvereine, Rotes Kreuz, Freiwillige Feuerwehr etc. Alle Experten waren sich einig, dass jene Jugendlichen, die in derartigen Vereinen integriert sind, erst gar nicht auf die Idee kommen, sich eine Scheinwelt zu erkaufen.
Zum Herunterladen:
>> Schulprojekt der HAK Neunkirchen (zum herunterladen bitte mit der rechten Maustaste auf >> clicken und Ziel speichern unter wählen)
>> Kurzfassung des Schulprojektes der HAK Neunkirchen (zum herunterladen bitte mit der rechten Maustaste auf >> clicken und Ziel speichern unter wählen)
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